Schlagwort: Gedanken

Nähe, Kuscheln und Sex – Beziehungen und ihre Bezeichnungen

In letzter Zeit spüre ich immer mehr, wie mein Gesellschafts- und Beziehungsbild, so wie ich es beigebracht und kennengelernt habe, nicht nur aufbricht, sondern eher in tausende Fetzen zersprengt wird! Manches sehr bewusst, anderes fällt plötzlich in mein Leben und es wird (mir) so einiges klarer, sinnhafter.

Auch wenn ich mich schon sehr lange anders fühle – wie ich in meinem letzten Artikel beschrieben habe –, hatte ich bis vor ziemlich genau 3 Jahren auch eine recht klare Meinung darüber wie Beziehungen aussehen (sollten). Auch was „richtig“ und was „falsch“ ist, wusste ich ziemlich genau! Bzw. meinte es zu wissen! – Fremdgehen zum Beispiel! Und ich sehe es auch nach wie vor so, aber anders. Und differenzierter.

Finde in tiefer Freiwilligkeit das Geschenk

Die Parallele von Freiheit, Freiwilligkeit und offenen Beziehungen ist immer wieder faszinierend und beängstigend zugleich… Seit einiger Zeit wird mir immer deutlicher, dass die Beziehung, die ich mir mit einer Frau wünsche, eben auch Seiten, die mich zwangsläufig an neue Punkte heranführen muss, an denen es eine Herausforderung wird, Situationen, Gefühle und innere Geschichten auszuhalten. Und dennoch freue ich mich tierisch auf meine nächsten Erfahrungen und den Wachstum, den ich dadurch erfahren werde!

Ich wünsche mir, dass jegliches Sehen, jegliches Miteinander wirklich FREIWILLIG ist und nicht aus dem Gefühl einer Verpflichtungsebene heraus stattfinden kann. Das bedeutet natürlich auch es auszuhalten, dass meine Partnerin vielleicht auch mal ein, zwei, drei Tage keine Lust hat mich zu sehen. Und das wird nur die einfachste Form dessen sein.

Bei sich selbst bleiben – was ist das eigentlich und wo ist man dann?

Tagtäglich sind wir mit allem möglichen beschäftigt. Arbeit, Kinder, Schule, Studium, Essen, Waschen, Putzen, usw. Doch bei allem was wir tun, sind wir nur selten zu 100% bei dem was wir gerade machen (Buchempfehlung: Eckhart Tolle – „Leben im Jetzt“ oder „Jetzt“), sondern oftmals gedanklich mit allem möglichen beschäftigt. Solange wir uns mit dem beschäftigen was wir tun und mit uns selbst, ist eigentlich alles gut. Aber ist dir schonmal aufgefallen wie oft das gar nicht der Fall ist?

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