Kategorie: Arbeitsleben

Es passiert soviel und gefühlt so gar nichts…

[enthält freiwillige Werbung]

Seit April ist so unglaublich viel passiert, und gefühlt doch irgendwie so gar nichts. Ich hatte selten so viele müde und depressive Phasen wie in diesen 6 Monaten. Oft schaffe ich es nicht einmal mich 3h am Tag auf Arbeiten jeglicher Art zu konzentrieren. Teilweise kann ich 2x am Tag einige Stunden schlafen und fühle mich trotz natürlicher Vitamine häufig energielos und ausgelaugt. Auch meine Ernährung war selten besser… abgesehen von Juni bis August.

Rund 120 Mars-Eis waren nach einer sehr gesunden Phase (nach dem Fasten) nicht die einzige perverse Sucht, der ich in der Zeit gefrönt habe. Nach meiner zweiten Fastenkur Ende August / Anfang September habe ich die Süchte des Sommers allerdings auch wieder gut loslassen können. 🙂

Und während ich gefühlt nichts schaffe, kaum auch nur 30% dessen umsetze, was ich gern umsetzen würde, habe ich dieses Jahr schon unglaublich viel investiert. Und irgendwie habe ich Stand heute trotzdem schon über 10% mehr Gewinn erwirtschaftet, als im gesamten vergangenen Jahr! Dabei haben wir erst 85% des Jahres rum. Allerdings gilt es auch noch einige Dinge zu erledigen.

Investitionen in mich

Wenn du meinem Blog auf Instagram oder Facebook folgst, wirst du einige Dinge vermutlich mitbekommen haben, auch wenn ich hier nichts geschrieben habe. Zwei Seminare von Oli Steirl (Der Guten-Morgen-Podcast: „Mach dein Leben geiler“ und „Gewinne das Spiel in dir“) und einmal mit einer Haloli-Runde Fallschirmspringen Anfang Juni. Ende August war ich dann während des Fastens noch bei einem 2-Tages-Seminar von Damian Richter, um meine Vorurteile zu hinterfragen… und was soll ich sagen!? Leider wurden sie voll erfüllt, auch wenn es selbstverständlich auch positive Momente gab!

Doch Damian Richter ist mir – so genial sein Marketing auch ist – einfach zu gurufizierend unterwegs… Da sind mir Trainer und Coaches wie Veit Lindau 100x angenehmer, die von Offenheit geprägt sind. „Nimm dir, was zu dir passt“ finde ich wesentlich realitätsnaher als die Handhabung „Wenn du nicht buchst, willst du nicht wirklich!“ Das ist nichts für mich.

Geschenke liegen oft dort, wo du sie nicht erwartest!

Auf dem Damian-Seminar habe ich mich jedoch in einer kleinen Runde mit meiner Vision Ethic Leather™ „geoutet“ und bin daraufhin von einer Frau angesprochen worden, die mich gern ihrer Freundin vorstellen wollte. Tanja erzählte mir von Tanja (heißen beide Tanja^^), die einen Stoff aus Rosen entwickeln lassen hat – genauer eine Rosenviskose.

Dieses kurze Ansprechen hatte jedoch deutlich mehr Folgen, als ich in dem Moment geahnt hätte. Einerseits entstand etwa eine Woche danach zwischen uns ein Kontakt, der so gar nicht gedacht war. Plötzlich war wieder eine Frau in meiner Gegenwart, die mich echt geschafft hat zu faszinieren! Ich war einfach baff von ihrer Art, ihrer Lache, ihrem dreckigen Humor, der so super zu meinem passt… Doch mehr gibt es dort auch nicht zu erzählen… Wir haben einen wundervollen Kontakt, den ich unglaublich genieße. Und das ist soweit auch genau so gut, wie es ist! Ehrlichkeit, Direktheit und ganz, ganz viel Reflexion und Warmherzigkeit! Ich bin sehr dankbar, dass sie mich seinerzeit angesprochen hat, auch wenn ich noch nicht weiß, was mir das Leben da genau erzählen möchte! 😀

Ethic Leather™ entsteht und steht… und wächst… und steht…

Im Juni habe ich eine strategische Wort- / Bildmarke für das Modelabel angemeldet und bereits im September die Eintragung erhalten! Seit dieser Zeit ist die Kalkulation immer weiter gewachsen, hat immer mehr Details erhalten und alles ist immens konkreter geworden. Anwaltliche Unterstützung ist mir durch den Kontakt einer lieben Freundin zugutegekommen, und durch besagten Kontakt von Tanja zu Tanja, hatte ich dann spontan die Möglichkeit Mitte Oktober für 4 Tage nach München zur Green Style Munich zu fahren und Etliches dazuzulernen!

Allerdings kommen mit dem Konkreterwerden nun auch die nächsten Herausforderungen. Glaubhaftigkeit bei Forschungsinstituten und Unterstützern, Informationen zusammentragen, um nach Möglichkeit zu Förderungen zu gelangen und absehbar wohl dann auch die ersten Investorengespräche. Drückt mir die Daumen, dass ich nicht beim ersten Angebot nervös oder schwach werde, sondern integer zu meinen Werten und meinem Vorhaben stehe!

„Du fängst alles an und bekommst nichts fertig!“

Den Spruch durfte ich mir erst vor ein paar Tagen reinziehen… und was soll ich sagen!? Es hat mich doch ein wenig getriggert! Einerseits weil Wahres dran ist und ich gern Dinge schneller und konsequenter umsetzen möchte, und andererseits weil ich für mich durchaus auch bewusst entscheide, wann ich Dinge (zumindest für eine bestimmte Zeit) beiseitelege, wie zum Beispiel das Positiv Zentrum! Dafür habe ich etliche Gründe. Genauso wie dafür diese Mega-Vision dennoch nicht zu beerdigen! Aber es zeigt natürlich auch den jeweiligen Fokus. Was ich alles abschließe und fertig bekomme, ist oft gar nicht sichtbar…

Und ja… auch mein Buch geht gefühlt ebenfalls nur bedingt voran. Ich schreibe wenig, doch immer wieder! Es wächst, wenn auch langsam… Im Juli hat sich für mich zum Beispiel der Titel von jetzt auf nun verändert, obwohl er lange Zeit unveränderbar schien! Und warum!? Weil ich mit der lieben Steffi was trinken gegangen bin… Dass ich dadurch einen Teil des bisherigen Werkes umschreiben musstem, weil sich vielerlei Absätze auf den Titel bezogen, geschieht natürlich ebenfalls im Verborgenen. Insofern ist es gut, dass ich mcih doch regelmäßig selbst reflektiere! 🙂

Prozesse brauchen Zeit und sind meist unsichtbar

Hinzu kommt, dass die meisten aller Prozesse – wie grad auch schon beschrieben – von außen unsichtbar sind und vieles sich auch noch zusätzlich im Entstehungsprozess verändert. Und ja, wie eingangs beschrieben, schaffe ich derzeit nicht einmal 30% dessen, was ich gern schaffen möchte… einfach aus Energiegründen.

Doch vor einer Weile habe ich begonnen mir die Zeit zu geben, die ebensolche Entwicklungen brauchen, egal aus welchen Gründen. Das kann natürlich eine herrliche Ausrede sein, um mich ja nie zuviel zu bewegen ;-), andererseits reflektiere ich mich durchaus und bin mir meiner Abläufe bewusst! Doch im inneren Krieg gegen das Ist habe ich bereits soviel Energie verschwendet, dass ich genau DAS nicht mehr möchte. Ich bin aktiv und gebe mich trotzdem dem Fluss des Lebens hin… ohne darin zu versacken! Und meine innere Ruhe bei all den Prozessen ist nach wie vor absolut hilfreich! (lies auch meinen Artikel Gelähmtsein, Einsamkeit, Traurigkeit und das Vertrauen ins Leben)

Gesunder Schlaf und Sport

Meine aktuellen Investitionen in mich sind jetzt auch wieder physischer Natur. So habe ich mich eine neue Matratze mit neuem Kissen bestellt, um endlich wieder mehr Energie und Erholung aus meinem Schlaf ziehen zu können. Und ich bin aktiv auf der Suche nach einem Fitnessstudio, damit ich körperlich durch das Auspowern wieder zu mehr Lebensenergie komme! Hier muss und darf sich definitiv etwas ändern! Doch aktuell habe ich den passenden Vertrag für mich noch nicht gefunden… gefühlt die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau^^

Gerade mit dem Modelabel habe ich genug vor, wofür ich definitiv ausreichend Energie benötige! Möchtest du mehr über Ethic Leather™ erfahren, folge der Entstehung gern auf den Kanälen: Webseite / Newsletter, Facebook oder Instagram.

Hilfe / Unterstützung durch Wegbegleiter*innen

Wenn du Tipps für mich hast, dir eine Lederalternative begegnet, die für Bekleidung infrage kommt, du Menschen kennst, die als Wegbegleiter*innen interessieren (Influencer*innen, Stars & Sternchen, potentielle Investor*innen, Video- & SocialMedia-Experten, …), am besten mit persönlichem Draht zu Leder-Bekleidung, gib mir gern Bescheid.

Viel kenne ich natürlich selbst durch meinen Faible und / oder Recherchen, aber eben bei weitem nicht alles! Und mir sind schon so wertvolle Tipps gegeben worden, für die ich unglaublich dankbar bin… Wink zum Beispiel an dich, liebe Anna! 🙂

Doch alles zu seiner Zeit

Die größte Herausforderung ist und bleibt zurzeit die Entwicklung des Stoffes, den es bislang noch nicht zu geben scheint… und natürlich die Finanzierung des Ganzen. Der Zuspruch und der Glaube vieler an mein Konzept ist grandios… doch dazu gilt es auch die reale Umsetzung zu beginnen!

Su siehst, was mich aktuell sehr beschäftigt und in Beschlag nimmt. Und parallel natürlich die alltäglichen Herausforderungen in meinem Hauptjob… wie zum Beispiel die politischen Veränderungen am BernsteinSee!

 

Vielen lieben Dank für deine Zeit… drück mir die Daumen, dass ich bald mit voller Energie die Dinge richtig in Angriff nehmen kann und die nächsten Schritte fruchten!

Was sind deine persönlichen Herausforderungen? Wie verschaffst du dir deine alltägliche Energie?

Echte Gamechanger meines Lebens

Als ich heute Vormittag jemandem einen simplen Veranstaltungstipp (Kakaozeremonie) gegeben habe, hagelte es plötzlich ungeahnte Gegenwehr. Was nicht alles für Argumente für Argumente gegen die Veranstalterin kamen, war echt faszinierend. Auch meine Lieblingsthemen „Ausbildung“, usw. kamen dabei wieder auf den Tisch. Ich hab das dann recht fix beendet, da mir meine Energie zu schade war, weil es eben auch lediglich eine Info war, kein Überzeugungsversuch^^

Das wesentliche Ding dabei war aber, dass die fehlende Offenheit, die ansich ja nicht weiter tragisch ist, direkt in vorsorgliche, heftige Ablehnung umgeschwungen ist. Und spontan kam in mir das Bedürfnis hoch einmal von meiner Veränderung der letzten Jahre zu schreiben – über meine absoluten Gamechanger. Denn manchmal haben wir das Gefühl zu wissen, wie sich die Welt dreht, bis wir plötzlich im Break Dancer sitzen und dann auch noch die Rolle kopfüber hinzukommt! Un plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war…

Ich liebe Kommunikation – ich verändere unsere (Arbeits)Welt!

Irgendwie habe ich auch schon immer ein wenig anders kommuniziert… Und im Prinzip lebe und arbeite ich schon eine ganze Weile anders, als es die meisten Menschen tun. Ich halte es nicht für erstrebenswert einen 8h-Arbeitstag zu haben, an dem sich alles orientiert. Vielmehr arbeite so wie es sich gerade richtig anfühlt, wie es passt und natürlich auch notwendig ist. Mal sind es 3 und mal 13 Stunden am Tag. Und wenn ich richtig im Fluss und voller Energie bin, kann es auch noch länger gehen. Allerdings immer auch mit dem Fokus darauf wie es mir geht, und dass ich mir auch entsprechende Aus- und Ruhezeiten nehme. Unterm Strich ist eh alles LEBENszeit!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen