Autor: Patrick Schröder

Nachhaltigkeit im Alltag – Leben und leben lassen oder Dogmatismus, nein danke!

Es gibt so viele Themen im Alltag, wo mir immer wieder ein Thema bzw. eine Verhaltensaufforderungsform begegnet: „Wenn du das und das (so) machst, musst du auch das und das (so) machen. Ein Veganer, der Lederschuhe trägt oder Porsche fährt (wie z.B. Attila Hildmann). Ein Fleischfresser, der sich beim Grillen über den Gemüsegriller aufregt, weil „das ja nichts Richtiges“ is(s)t… Oder wer eine Meinung an einem Tag hatte und zwei Wochen später eine andere Meinung vertritt!? Meinungen und Sichtweisen können sich eben ändern. Wir alle lernen täglich dazu…

Der Montags-Wochenstress oder „Nur noch x Jahre bis zur Rente…“

Das Arbeitsleben, wertvolle Lebenszeit, Ziele, Wünsche und (gesellschaftliche) Verpflichtungen

Als ich mich im März 2004, im Alter von gerademal 23 Jahren, das zweite Mal in die Selbständigkeit gewagt habe, wurde quasi ein Hobby zum Beruf. Bei mir war schulisch und aus finanziellen Gründen auch ausbildungstechnisch so einiges anders gelaufen, als ich mir das mal vorgestellt hatte…

Als Kind hatte ich meinen ersten „Job“ bereits mit gerade einmal 4, 5 Jahren. Ich half unserem Nachbarn Im Garten und beim Steineschleppen mit meiner Kinderschubkarre und verdiente mir ein paar Taler aus Spaß an der Freud. Zumindest herrschte bei meinen Nachbarn ein sehr sonniges Gemüt – sie waren einfach „anders“. Wobei es gut 30 Jahre gebraucht hat zu verstehen inwiefern sie „anders“ waren (Sie waren sehr naturverbunden, vegetarisch, später vegan, in den 80ern). Ich schrieb meinen ersten Arbeitsplan also noch vor der Grundschule… Montags kam um 17:15 Ein Colt für alle Fälle. Da konnte ich nun wirklich nicht! 🙂 (Ein toller Wochenbeginn 😉 )

Bei sich selbst bleiben – was ist das eigentlich und wo ist man dann?

Tagtäglich sind wir mit allem möglichen beschäftigt. Arbeit, Kinder, Schule, Studium, Essen, Waschen, Putzen, usw. Doch bei allem was wir tun, sind wir nur selten zu 100% bei dem was wir gerade machen (Buchempfehlung: Eckhart Tolle – „Leben im Jetzt“ oder „Jetzt“), sondern oftmals gedanklich mit allem möglichen beschäftigt. Solange wir uns mit dem beschäftigen was wir tun und mit uns selbst, ist eigentlich alles gut. Aber ist dir schonmal aufgefallen wie oft das gar nicht der Fall ist?

Werte meines Lebens… oder Lebensgrundlagen und der Umgang mit ihnen

Gerade im Internet begegnen uns immer wieder Menschen, die sehr dogmatisch unterwegs sind und irgendwie fordern, dass Menschen entweder 100% gut und gerade sind, oder ansonsten ihre guten Absichten sonst keine Berechtigung hätten / weniger wert wären. Theoretisch vielleicht nachvollziehbar, besteht doch das Leben aus so vielen Facetten und individuellen Zusammenhängen, dass es eine Farce ist zu glauben, dass es für alles EINE ideale Lösung oder Herangehensweise gäbe… oder nicht? Muss man wirklich, kann man wirklich bzw. ist es überhaupt sinnvoll Dinge schwarz oder weiß zu betrachten? Oder machen nicht gerade die vielen Grautöne dazwischen das Leben viel, viel bunter!?

Eine Person, bei der mir das besonders aufgefallen ist – habe ich selbst erst vor wenigen Wochen begonnen wahrzunehmen -, ist Attila Hildmann. Veganer Koch und Fitnesstyp, der inzwischen auch einige interessante (vegane) Produkte herstellt und dabei doch tatsächlich so frech ist Porsche zu fahren… Für etwas stehen und dennoch das Leben genießen, finde ich nicht verwerflich. Zudem sollte jeder zunächst einen Blick auf seine eigene Bilanz werfen und sich fragen „Was könnte ich besser machen?“

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