Abzocke auf Parkplätzen oder doch „fair parken“?

Allgemein, Digitale Arbeit, Politik, Rund um das Leben, Wortgebrauch

Wenn Worte missbraucht werden, um die Seriosität von fragwürdigen Geschäftspraktiken zu untermauern, wird mir offen gestanden nicht nur schlecht. Als Freund und Liebhaber des Facettenreichtums unserer Sprache ist mir vor ein paar Tagen geradezu die Galle hochgekommen, mir haben sich die Fußnägel hochgekrempelt und ich bin echt wütend geworden!

Auch mein juristisches Verständnis und das Thema Datenschutz unserer Behörden ist gehörig durcheinander gewirbelt worden. Aber wie aus allen Themen des Lebens lernt man eben auch wieder etwas. An dieser Stelle möchte ich gern das erworbene Wissen aus meinem Marketing-Business mit Euch / Ihnen teilen und offen zum Boykott aufrufen.

Der Hintergrund

Ich habe hierbei vollstes Verständnis, dass Betreiber an Ihre Grenzen stoßen, wenn unzulässige Fahrzeuge parken und die eigenen Kunden zum Beispiel keinen Parkplatz mehr finden.

Als Betreiber von Gastronomie und Supermärkten werden oft teure Parkplätze gebaut, die dann kostenfrei für die Kunden zur Verfügung gestellt werden. Einige dieser Parkplätze sind aufgrund von Fremdparkern, tagelangen Berufsparkern (z.B. Pendler), usw. inzwischen beschrankt und nur noch mit Ticket befahrbar sind.

Andere Parkplätze haben eine freie Zufahrt

Und hier hat sich ein Geschäftsmodell entwickelt, das vorn herum sinnvoll und fair scheint. Doch wie funktioniert das Geschäft der zum Beispiel „fair parken GmbH“ aus Düsseldorf?

Es werden Schilder mit Informationen aufgestellt. Auf dem Schild wird deutlich gezeigt, dass man eine Parkscheibe zu benutzen hat. Das Logo ist ebenfalls genauso groß. Das ist besonders wichtig, da hier deutlich „fair parken“ zu lesen ist. Somit könnte der Lesende evtl. auf die Idee kommen, dass es sich um einen Appell an die Freundlichkeit, das Miteinander handelt.

Weit gefehlt!!

Dazwischen steht ein Text, der sinngemäß darüber „informiert“ (sofern man ihn denn explizit liest), dass beim Befahren (nicht erst beim Parken!) ein Vertrag zwischen Ihnen, dem Autofahrer, und dem Unternehmen entsteht. Sie stimmen automatisch den AGB des Unternehmens zu. Weiter steht dort, dass – wenn Sie den AGB zuwider handeln – eine Vertragsstrafe in Höhe von – in diesem Fall – 19,90 € fällig wird!

Wer

  • seine Parkscheibe vergisst oder
  • die Schilder übersehen hat oder
  • nicht exakt zwischen den Linien parkt oder
  • seine Parkdauer nur um wenige Minuten überschreitet,

der erhält ein Knöllchen mit dem Hinweis wohin die 19,90€ zu überweisen sind!

Kommt ein Fahrzeughalter dem nicht nach, weil er es für einen schlechten Scherz hält – immerhin sind die meisten KUNDENparkplätze in Deutschland ja durchaus kostenfrei -, oder weil er die Schilder schlichtweg übersehen hat, folgt nach vier Wochen ein Brief, wo er die Halterabfrage des Kennzeichens zusätzlich bezahlen soll. Warum eine Halterabfrage irgendeines Unternehmens tatsächlich rechtens ist, ist mir absolut schleierhaft.

Evtl. sind sogar noch Mahngebühren enthalten, so dass ein 5-Minuten-Einkauf bei ALDI, LIDL & Co. durchaus spontan 30 – 60 € mehr kosten kann!

Parken auf einem Parkplatz KANN eine Vertragszustimmung sein!

Gegebenenfalls weiß jemand bis zu diesem Schreiben nicht einmal, dass er „einen Vertrag“ mit einem solchen Unternehmen eingegangen ist. Knöllchen können übersehen werden, abfallen, nassregnen, usw. Und während man in einem Online-Shop AGBs mit einem Haken bestätigen und auf „zahlungspflichtig bestellen“ klicken muss, passiert an dieser Stelle NICHTS Offensichtliches!

Informieren Sie sich VOR einer Kontaktaufnahme!

Aus persönlicher Erfahrung kann ich Ihnen vor einem Kontakt mit der „fair parken GmbH“ nur raten sich ausführlich den Artikel der Rechtsanwaltskanzlei Hollweck durchzulesen:

http://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/parkplatzkontrolle/

Sollten Sie einen entsprechenden Strafzettel eines privatrechtlichen Unternehmens (keine öffentliche Behörde) bekommen haben, machen Sie Fotos, insbesondere von der Einfahrt, vom Fahrzeugstandort, von den Schildern (aus Sichtweite) und dem AGB-Schild. Dies kann Ihnen die Beweisführung in der Kommunikation deutlich erleichtern. Auch das Aufheben des Kassenzettels ist ggf. von Vorteil!

Erst verstehen, dann bezahlen!?

Aus meiner persönlichen Sicht sind Schilder, die deutlich oberhalb des direkten Sichtbereiches aus einem Auto an einer Einfahrt aufgehängt sind, kein adäquater Hinweis VOR dem Befahren des Parkplatzes! NICHT FAIR!!

Fingernagelgroßer Text auf 3 – 5 Meter Entfernung lesen zu müssen, ohne zu wissen, dass man diesen Text lesen muss, empfinde ich ebenfalls als NICHT FAIR!! Zudem dürfte das Lesen solch kleiner Buchstaben für viele Menschen optisch eng werden!

Was Sie dann am besten tun, kann und darf ich Ihnen natürlich aus Rechtsberatungsgründen nicht sagen. Ich bin kein Anwalt und kann und darf vor allem keine individuelle Situation beurteilen! Dies müssen Sie selbst entscheiden, aber tun Sie sich den Gefallen und lesen Sie den verlinkten Artikel durch! Hier sind ganz unten schöne, bildhafte Beispiele zu finden, was rechtlich okay ist und was nicht!

Eine Quote gibt es überall!

Eine Erfahrungsbeschreibung von Grauzonen-Geschäften im Internet

Wer – so wie ich – eine Weile im Internet gearbeitet hat, der kennt die sogenannten „Quoten“. Dabei ist es fast vollkommen egal, ob welches Produkt oder Dienstleistung es sich handelt, alles hat eine Quote. Bei zwielichtigen Geschäften führen zunächst deutliche Zahlungshinweise zu etwa 10% sofortiger Zahlung. Nach Drohgebärden in Amtsdeutsch mit Paragraphenhinweisen zahlen meist weitere 20 – 30%. Weitere 10% erreicht man unter Umständen noch mit einem Mahnbescheid, für den es in Deutschland leider keine Prüfung gibt. Sie müssen ihn nur bezahlen.

Je nachdem wie ausgefuchst und nah am Gesetz die früher von Eduard Zimmermann genannten „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ agieren, werden ggf. tatsächlich Mahnbescheide versandt. Allerdings wissen diese Unternehmen im Regelfall auch wann Schluss ist und werden sich hüten den Gerichtsweg zu beschreiten, da die Voraussetzungen eher dazu führen würden, selbst vom Gericht unter Beobachtung zu geraten!

Warum??

Ob das in diesem Fall tatsächlich auch der Fall wäre, kann ich nicht beurteilen. Ich stelle aber die berechtigte Frage: „Warum ist der Text und der wesentliche Hinweis“ so KLEIN gehalten!?? Steckt dahinter Kalkül? Sind die Schilder so deutlich gewählt, um offensichtlich Recht zu haben und so undeutlich, um das Geschäft zu fördern?

Im Falle einer Parkplatz-Pacht hat das Unternehmen (wie z.B. fair parken GmbH) Kosten für diese Pacht. Wenn man nun deutliche Schilder anbringen würde, die WIRKLICH dazu dienen Pendler und Dauerparker draußen zu halten, würde dann überhaupt noch ein Verdienst zustande kommen? Vermutlich nicht… Also KANN der Sinn doch eigentlich nur sein, dass möglichst viele gegen die AGB „verstoßen“, damit der Parkplatz möglichst gewinnbringend ist, oder!?

Ein bisschen anders verhält es sich, wenn eine Gewinnaufteilung ohne Grundkosten zwischen dem Parkplatzbesitzer und dem unsichtbaren „Pförtner-Unternehmen“ stattfindet. Dann entsteht kein direkter Verlust, aber praktisch wird sich kein außenstehendes Unternehmen mit der Aufgabe befassen, wenn es keine Gewinnabsicht gibt! Oder übersehe ich hier ein Detail?

Konsequenzen!

Natürlich kann man einfach anständig seine Parkscheibe hinter die Windschutzscheibe legen, doch ich für mich gehe definitiv einen Schritt weiter! Ich werde Unternehmen, die solche Unternehmen engagieren, um ihre Kunden (zumindest gefühlt) mit ihrem Parkplatz hintenrum auszunehmen, nicht weiter unterstützen!

Machen Sie mit? Haben Sie die Nase voll davon, dass positive Vorwände genutzt werden, um dreckige Geschäfte zu machen?

Gern können Sie mir Adressen (bitte mit Bildbezug) nennen, wo Sie aufgrund selber Grundlage nicht mehr einkaufen werden… Bei konkreter Zuordnung werde ich vereinzelt

Folgende Läden / Orte werde ich zukünftig meiden (bitte dennoch selbst in Augenschein nehmen):

  • Braunschweig, Ring-Center, Heinrich-Büssing-Ring, Aldi Nord, Subway, etc.
  • Braunschweig, Celler Straße, Lidl, Hol ab, Tedox, Aldi Nord

Folgende Läden / Orte wurden mir von Lesern zugesandt (inkl. Bildmaterial):

  • Wolfsburg, Kleiststraße, Penny Markt
  • Hamm, Alleestraße 12 , Rewe
  • Lünen, Kamener Straße 4, Edeka Patzer

16 Kommentare

  1. Lieber Herr Schröder, Sie sprechen mir aus der Seele. Diese Art der „Abzocke“ nimmt immer mehr zu. Mir ist dies schon zweimal passiert, da ich beruflich viel unterwegs bin und oft an mir unbekannten Örtlichkeiten einkaufe. Zuletzt ist mir dies passiert am 19.07.2017 vor dem Rewemarkt in der Victor-Slotosch-Straße 11, 60388 Frankfurt.

  2. Lieber Herr Schröder, sehe ich auch so ! Kontraproduktive Abzocke… auch ich kaufe im Rewe Markt, Vogelsangerstr.16, 50823 Köln nicht mehr ein. Rewe sollte sein Marketingetat lieber in kostenlose Kundenparkplätze stecken………..!!!!!!!!!!!!!

  3. Mir ist es auch passiert, bin immer noch richtig sauer über diese Art von Abzocke.
    Ort war REWE–Markt in der Leipziger Straße in 07743 Jena. Parkplatz–Abzocker: Fair Parken GmbH

  4. Steffen von Reppert

    19. Oktober 2017 at 22:44

    ich bin genau ihrer Meinung, mich hat es in Bautzen am Penny am Bahnhof erwischt, der Bewirtschafter hat aggressiv darauf geachtet wer seinen Wagen verlässt und war dann schnell dabei seine Zettel zu verteilen, der Umsatz war vor dem Laden mit Sicherheit größer als drinnen
    ich werde definitiv darauf achten wo diese Schilder auftauchen und dort sehr sicher nicht einkaufen

  5. tja, mich hat es an einem REWE -Markt in Erfurt erwischt, ich kaufte dort hin und wieder ein, gestern habe ich auch mein Fahrzeug auf diesen Parkplatz gestellt, durch die Fußgänger und anderen Bewegungen…… und man kennt ja den Platz …… habe ich die Schilder gar nicht wahrgenommen beim einparken…. o.k. mein Versäumnis……. eins aber ist jedenfalls klar…….. ich zahle die 19,90, aber mich sieht REWE nicht mehr als Kunde

    • Patrick Schröder
      Patrick Schröder

      02. November 2017 at 16:31

      Hallo Ramona,
      wenn du den Kassenzettel vom Rewe noch hast, kannst du ihn einreichen und zumeist wird die Strafe dann sogar storniert.
      Ansonsten bin ich auch bei allen weiteren Parkplätzen, die ich bislang gesehen habe, davon überzeugt, dass die Abzocke nach wqie vor kalkuliert ist. Die kleinen Schilder stehen überall zuhauf. Doch an den Einfahrten sind die Hinweise nicht zu 10% so ersichtlich, wie es der Gesetzgeber vorschreibt – und es menschlich fair wäre. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Betreiber vor Gericht damit durchkäme.
      Alles Gute und am besten den Markt nochmal persönlich über die eigenen Konsequenzen benachrichtigen. Je mehr Märkte diese Reaktion sehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das „Geschäftsmodell“ nicht weiter durchsetzt!
      LG Patrick

  6. Habe oft dort geparkt bevor Fair Parken mit seinem „Geschäftsmodell“ den Parkplatz übernommen hat. Jetzt kommt eine Zahlungsaufforderung über 19,90 + 10,00 Halterermittlung. Zettel an der Windschutzscheibe wurde zwar durch FP fotografiert, aber von mir nie gesehen (kann ja jeder entfernen oder so …). FP-Hinweisschilder sind schlecht zu erkennen, weil man beim Einfahren zu sehr mit den ausfahrenden Fahrzeugen und dem Gegenverkehr beschäftigt ist.
    Hier die Adresse:
    Einkaufszentrum „Nel Mezzo“ in 73312 Geislingen a.d. Steige (BW), Bahnhosfstrasse 94

  7. Ich war heute Vormittag keine 10 Minuten im Penny-Markt in Erfurt, da es das, was ich kaufen wollte, nicht gab. Als ich wieder zum Auto kam, war der Strafzettel hinter dem Scheibenwischer. Auch ich habe diese Schilder gar nicht wahrgenommen.
    Als ein Fahrer neben mir parkte und ausstieg und dieses Schild auch nicht beachtete, konnte ich diesen warnen und seine Konsequenz war sofort, in diesem Makt NICHT einzukaufen. Er bedankte sich bei mir und fuhr weg.
    Ich bezahle nicht, warte mal ab, was passiert 😉

    • Patrick Schröder
      Patrick Schröder

      11. November 2017 at 21:41

      Hallo Lina,
      ich würde mich an deiner Stelle direkt an fairparken wenden und Penny in CC nehmen, die Situation schildern. Dies wäre zumindest der schnellere und vermutlich sanftere Weg, als es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen.
      Auch wenn ich – anhand der genannten Links im Artikel – und auch aufgrund meines juristischen Verständnisses – davon überzeugt bin, dass das Unternehmen aufgrund der meisten Parkplatzbeschilderungen vor Gericht verlieren würde, muss dir klar sein, dass dort immerhin Schilder stehen und damit juristisch durchaus Recht bekommen könnten.
      Versuch dir den Stress so gering als möglich zu halten und ziehe entsprechende Konsequenzen. Wichtig ist dabei jedoch auch, dass du den Markt – und so viele andere wie möglich auch – den jeweiligen Markt über dieses Handeln in Kenntnis setzen! Denn je mehr Leute das offen bekannt machen, desto mehr werden sie diesen „Lösungsweg“ infrage stellen.
      In Berlin habe ich letzte Woche dasselbe hauseigene Prinzip gesehen, allerdings mit so deutlichen Hinweisen, dass dort die Intension einen ganz anderen Charakter hat. 🙂 Ich schaue, dass ich die Fotos dazu mal als Update anhänge.
      LG Patrick

      • Hallo Patrick,

        vielen Dank für deine AW.

        Gehen wir mal davon aus, dass ich den Strafzettel nicht gefunden habe;-)……..nach 4 Wochen bekomme ich Post von fairparken mit dem Vorwurf vor 4 Wochen auf dem Pennyparkplatz geparkt zu haben. Was weiss denn ich, was ich vor 4 Wochen wo gemacht habe. Auch kann mir keiner verbieten, mein Auto an meine Kinder zu verborgen. Und wo die wann damit parken, kann ich auch nicht wissen……und gegen Familienangehörige muss man auch nicht aussagen. Wenn auf dem beigefügtem Foto mein Auto mit dem angehängtem Strafzettel zu sehen ist, beweist das gar nichts. Und ich bezweifle, dass sich ein Gericht mit einem Streitwert von 19,90 € befasst. Ich würde es sehr gern ausprobieren, es darauf ankommen zu lassen. Wir Deutschen sind immer so pflichtbewusst und haben vor allem und jeden Angst.
        LG Lina

        • Patrick Schröder
          Patrick Schröder

          13. November 2017 at 10:40

          Hallo Lina,

          wie man damit umgeht, muss natürlich jeder selbst wissen. Ich bin in solchen Hinsichten alles andere als „pflichtbewusst“, wie man vielleicht auch an dem Artikel hier sieht. Ansonsten bin ich für mich daran interessiert ein möglichst stressfreies Leben zu leben. Kommunikation mit Anwälten und Gerichten zählt für mich zu Stress, den ich meiner Gesundheit nicht antue, wenns nicht sein muss.

          ZU deiner Antwort… Die Dokumentation dessen erfolgt im Prinzip genauso wie bei jedem öffentlichen Knöllchen. Insofern ist das – aus meiner Sicht – der geringste „Rechts-Ansatzpunkt“. Und Gerichte müssen sich mit allem befassen, was eben an rechtlicher Klärung zu richten ist. Da ist es vollkommen egal, ob es um 19,90€ oder um 19.900 € geht. Das ist ja u,a, eine Grundlage des sogenannten Rechtsstaates, auch wenn diese Gegebenheit ein anderes, langes Thema ist.

          Tatsache ist erstmal, dass du Inhaber des Autos bist und du – in erster Instanz – erstmal für alles haftest, was mit oder durch dein Auto geschieht. Bei einem Unfall deiner Kinder wird ja auch deine Autoversicherung dafür herangezogen und nicht die deiner Kinder. Inwiefern hier juristisch der „Vorteil“ greift, dass dort nicht belegt werden kann, wer das Auto gefahren ist, kann ich nicht einschätzen. Wie gesagt, ist hier die Handhabung ähnlich dem Parken auf öffentlichen Flächen.

          Dir alles Gute!

          LG Patrick

          • Hallo Patrick und alle anderen Betroffenen,

            also, ich habe meinen Kassenzettel vom 11.11.17 noch gehabt und eben spontan an fairparken eine Mail geschrieben. Nach ca. 30 Minuten kam die Antwort, dass fairparken gern die einmalige Löschung der Strafe vornimmt, ich in Zukunft bitte nicht versäumen möchte, eine Parkuhr einzulegen.

            LG Lina

  8. Evi 1962
    so läuft der Parkplatztrick auch: Kaum bin ich auf einem REWE-Parkplatz im Leipziger Nordosten eingetroffen, klopfte eine Ausländerin mit Kleinkind an meine Scheibe, „Wo Adresse usw. …“, natürlich bin ich hilfsbereit zu einem beleuteten Platz mitgekommen (Ortszeit 18 Uhr), geistesgegenwärtig habe ich meine Tasche aus dem Auto mitgenommen und es auch verschlossen, nach 3 Minuten hatte ich ein Knöllchen, so viel Spaß für wenig Geld (19,90 €); im Alltag benutze ich meine Parkscheibe, wenn es die Beschilderung des Parkplatzes verlangt, bin sonst auch recht umsichtig, aber so ein Ablenkungsmanöver war sehr aufschlussreich.

    • Patrick Schröder
      Patrick Schröder

      16. November 2017 at 15:40

      Liebe Evelin,
      offen gestanden bedrückt es mich ein wenig, dass du einen Zusammenhang zwischen zwei Situationen herstellst, die direkt gar nichts miteinander zu tun haben müssen. Das ist lediglich eine Geschichte in deinem Kopf, weil es für dich vielleicht Sinn macht. Tatsächlich lese ich aus deiner Beschriebung aber nicht heraus, dass es auch TATSÄCHLICH einen zusammenhang gibt. ALso nicht, dass du ein gezieltes Vorgehen einer Person (woher die stammt ist ja vollkommen belanglos) beobachtet hast.
      Die Ticketwächter von „fair parken“ sind teilweis eextrem schnell. Das hat aus meiner Sicht nichts damit zu tun, dass ein Mensch nach einem Weg fragt.
      Einen Buchtipp, den ich dir aufgrund deiner Beschreibung sehr ans Herz legen möchte, ist „Lieben was ist“ von Byron Katie, den du auf meiner Unterseite mit den Buchtipps findest: https://blogmalanders.de/meine-wertvollsten-buecher/

  9. Hallo Zusammen!
    Auch mir ist es heute passiert!
    Und ich bin der Meinung, die Herrschaften habe sich auf die Lauwr gelegt, denn ich bin aus dem Auto raus und den Penny rein und nach 4 Miniten war ich wieder draußen und eine Zahlungsaufforderung über 19,90€ an meinem Auto.
    Passiert
    Penny, Mallinckrodtstr. 218, 44147 Dortmund

    • Hallo Sabine,

      versuch es wie ich und schreib einfach eine Mail an die Adresse auf dem Knöllchen. Schreib, dass du es eilig hattest und einfach nicht an die Parkscheibe gedacht hast. Wenn du noch den Kassenzettel als Beweis hast, dass du eingekauft hast, einfach einscannen und mitschicken.
      Innerhalb weniger Minuten hatte ich eine sehr nette Antwort und mein Knöllchen wurde einmalig gelöscht mit dem Hinweis, dass ich in Zukunft meine Parkscheibe nicht vergessen soll.
      Auf jeden Fall ist es ein Versuch wert!
      Viel Glück!
      LG Lina

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